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News 01/2025
Preview zur HamCloud VPN Domainumstellung
Am Wochenende haben wir (fast) alles Nötige zur Domainumstellung des HamCloud VPNs durchgeführt.
Quick facts:
- Die Anleitungen wurden angepasst
- Neu erstellte Nutzer-/Passwortkombinationen sind mit der neuen Domain realisiert
- Neu erstellte Wireguard Tunnel (noch immer undokumentiert) sind schon seit längerer Zeit über die neuen Domains realisiert
- Alte Nutzer-/Passwortkombinationen bzw. Wireguard Tunnel müssen umgestellt werden
Neue Funktionen:
- Namensauflösung für Wireguard: <rufzeichen>.wg.hamnet.cloud bzw. <rufzeichen>-<ssid>.wg.hamnet.cloud
- Namensauflösung für IKEv2: <rufzeichen.ikev2.hamnet.cloud bzw. <rufzeichen>-<ssid>.ikev2.hamnet.cloud
- Eine Auflösung der IP zum Namen ist auch für beide möglich
Wie erkenne ich, ob ich eine alte Konfiguration nutze und folglich umstellen muss:
- Die neuen Einwahlserver „ikev2.vpn.hamnet.network“ bzw. „wireguard.vpn.hamnet.network“ sind in der VPN-Konfiguration nicht zu sehen
- Nach der Einwahl habt ihr eine alte IP-Adresse (44.148.200.x IKEv2 bzw. 44.148.208.x Wireguard) zugewiesen bekommen
Unsere Startseite lautet nun https://vpn.hamnet.network, wird aber leider noch auf https://vpn.hc.r1.ampr.org umgeleitet. Das ist die einzige offene Baustelle und wer sich gut mit „Wordpress Multisite Primary Domain“ und deren Umstellung auskennt, der darf sich gerne bei mir melden ;)
Happy Reconfiguration! 73, Jann, DG8NGN und Michael, DL1BFF
News 04/2024
Neue Domainstruktur fuer HAMNET/HamCloud?
Liebe HAMNET-Community,
die IP-Koordination DL nutzte in den letzten zwei Jahrzehnten einen E-Mail-Robot, um Aktualisierungen der Domain „ampr.org“ mit unseren genutzten Hostnamen und deren dazugehörigen IP-Adressen durchzuführen. Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv damit beschäftigt, wie und ob wir die Domain „ampr.org“ weiterhin nutzen können bzw. möchten.
Anlass war die Antwort des E-Mail-Robots, welcher seit einigen Monaten den Hinweis „THIS EMAIL ROBOT IS DEPRECATED AND WILL BE RETIRED VERY SOON.“ enthielt. Seit ca. 6 Wochen können wir Aufgrund der Abschaltung dieses E-Mail-Robots keine Aktualisierung der Domain „ampr.org“ mehr durchführen (der Bestand bleibt bestehen).
Leider gibt es keinen adequaten Ersatz für den E-Mail-Robot. Es ist zwar eine API angekündigt, aber es ist unklar, wann diese zur Verfügung steht, ob damit unsere Bedürfnisse erfüllt werden können und welcher Implementierungsaufwand nötig ist. Das neue AMPRNet Portal ist eher auf individuelle Nutzer statt unserer Community zugeschnitten (siehe http://portal.ampr.org).
In den letzten Jahren hatten wir im internationalen Austausch immer wieder Schwierigkeiten, die Idee des HAMNETs und der HamCloud anschaulich und differenziert zu beschreiben. Mit den im Folgenden vorgestellten Domains wird klar strukturiert und stellt die von uns verwendeten IP Adressräume besser dar.
Wir haben 3 neue Domains für unsere Zwecke registriert und schlagen eine Nutzung wie folgt vor: hamnet.cloud = Alle Hosts in 44.148.128.0/17 (HamCloud) hamnet.radio = Alle Hosts in 44.128.0.0/10 (HAMNET) ohne 44.148.128.0/17 (HamCloud) hamnet.network = Alle Hosts im Internet ohne 44.128.0.0/10 (HAMNET & HamCloud)
Mit der Domain „hamnet.cloud“ wollen wir klarstellen, dass eine IP-Adresse aus der HamCloud genutzt wird, die Verbindung also nur mit Hilfe von Internet-Tunnel-Verbindungen zustande kommt. Mit der Domain „hamnet.radio“ drücken wir aus, dass die Verbindung zum Funknetz bzw. im Funknetz erfolgt. Dazu gehören (noch) Internet-Tunnel, um einzelne Funk-Inseln miteinander zu verbinden. Die Domain „hamnet.network“ wollen wir ausschließlich für IP-Adressen im Internet (z.B. um eine VPN-Einwahl für Endnutzer zu realisieren) verwenden.
Aktuell werden die Domains hamnet.cloud und hamnet.radio im 5-Minuten-Takt aus der HamnetDB gespeist und können ab sofort genutzt werden. Bespiel: http://websdr.db0hzs.hamnet.radio oder http://aprs1.hamnet.cloud:14501
Die Rückwärts-Auflösung (z.B. beim Traceroute von 44.149.23.137 ersichtlich) zeigt weiterhin unsere Langform mit „de.ampr.org“ an. Wir würden aber gerne zeitnah bei der ARDC beantragen, dass unsere Nameserver „ns1.hamnet.network“, „ns2.hamnet.network“ und „ns3.hamnet.network“ für die Rückwärtsauflösung genutzt werden und damit die neuen Domains zum Vorschein kommen (zunächst für 44.148/16 und 44.149/16). Wir gehen davon aus, dass dies keine negativen Auswirkungen auf eure Bestandssysteme haben wird.
Für die anderen Netze im HAMNET werden wir uns mit unseren Nachbarn absprechen und empfehlen, mit auf die neuen Domains aufzuspringen. Insgesamt erhoffen wir uns auch international eine bessere Sichtbarkeit und ein besseres Verständnis, wie das HAMNET und die HamCloud funktionieren.
Wir sind auf Euer Feedback gespannt, Jann, Egbert und Thomas IP-Koordination DL
News 04/2023
HAMNET-Zugang per VPN
Guten Morgen zusammen,
wir stellen euch heute eine neue VPN-Lösung zur Einwahl in das HAMNET über das Internet vor. Sie wird in deutscher und englischer Sprache unter der Webseite https://vpn.hc.r1.ampr.org beschrieben.
Zunächst muss man sich als Funkamateur auf der Webseite authentifizieren (als Mitglied des DARC oder als Teilnehmer des ARRL Logbook of the World Programms) und kann anschließend seine persönlichen Login-Daten abrufen. Es stehen Anleitungen für verschiedene Endgeräte (PCs, Handys, Router) zur Verfügung. Zum Einsatz kommt das IKEv2/IPSec-Protokoll (weitere Methoden sind geplant).
Am kommenden FUNK.TAG 2023 bieten wir Hilfestellung zur Einrichtung auf mobilen Endgeräten bzw. Notebooks am Stand B5 an. DARC-Mitglieder sollten ihre Logindaten zur Hand haben.
Die neue Lösung wird die alte VPN-Lösung von DB0FHN ersetzen. Es ist geplant in den kommenden Monaten den VPN-Zugang an DB0FHN stillzulegen.
Wir bedanken uns herzlich bei Michael, DL1BFF, für die Unterstützung beim Realisieren dieses Dienstes.
Für das Team der IP-Koordination DL,
Jann, DG8NGN
News 04/2022
Erhöhte Strahlungsleistung für Linkstrecken automatisch arbeitender Stationen (Update)
Liebe Linkstreckenfreunde,
im letzten Jahr wurde eine Absprache zur Erhöhung der Strahlungsleistung für Linkstrecken getroffen und sowohl über „DARC Aktuelles“ als auch auf der Webseite des VHF/UHF/SHF-Referats kommuniziert: https://www.darc.de/der-club/referate/vus/automatische-stationen/#c33304
Mich haben in den letzten Wochen vermehrt Meldungen erreicht, dass beantragte Leistungserhöhungen für Linkstrecken teilweise oder ganz abgelehnt wurden. Das VHF/UHF/SHF-Referat, die Bundesnetzagentur und die militärische Frequenzkoordinierung sind der Sache nachgegangen. Die besprochene Absprache beinhaltet den Zusatz, dass Leistungserhöhungen „erst zur nächsten geplanten Verlängerung, Änderung oder Erweiterung einer Genehmigung“ beantragt werden sollen.
Leider war meine Aussage hier nicht präzise genug, da bei einer reinen Verlängerung oder einer Änderung/Erweiterung (welche sich nur auf Frequenzen im primär zugewiesenen Bereich des Amateurfunks bezieht) die Befristung der sekundär (durch den Primärnutzer) zugeteilten Frequenzen beachtet werden muss. Der Zusatz besagter Absprache bezieht sich also darauf, ob ein Antrag durch die Bundesnetzagentur dem Primärnutzer aufgrund von Verlängerung/Änderung/Erweiterung vorgelegt werden muss.
Zuteilungen durch den Primärnutzer haben in der Regel eine Laufzeit von 5 Jahren. In der Genehmigungsurkunde ist die Befristung durch den Satz „Die Mitnutzung dieser Frequenzen ist bis zum DD.MM.YYYY befristet gültig und muss erneut beantragt werden.“ ersichtlich.
Bei den betroffenen Ablehnungen müsste es sich also um solche Anträge gehandelt haben, die ausschließlich in einer „verfrühten“ Verlängerung der Bestandsfrequenzen in dem Amateurfunk sekundär zugewiesenen Frequenzbereich resultiert haben. Unter „verfrüht“ wird in diesem Fall größer 6 Monate Restlaufzeit verstanden.
Mir ist verständlich, dass dies für Antragsteller nur schwer zu überblicken ist und ich bin daher froh, dass bei der zuständigen Stelle der Bundesnetzagentur die Anträge auf die Besonderheiten besagter Absprache geachtet wird, so dass idealerweise keine Anträge entgegen der Absprache bei der militärischen Frequenzkoordinierung landen werden.
Wir hoffen mit dieser Information für Aufklärung gesorgt zu haben. Das VHF/UHF/SHF-Referat, die Bundesnetzagentur und die militärische Frequenzkoordinierung stehen im Kontakt, um Erleichterungen im Frequenzkoordinierungsprozess zu erarbeiten.
Wir wünschen allzeit einen guten Link!
Jann Traschewski, DG8NGN
News 07/2021
Erfahrungsbericht Abschirmung (Sleeve-Kit) Teil 2
Hallo zusammen,
Andreas, DG2HA, Daniel, DL6FZ, und ich waren gestern an DB0ZM und haben beim Aufbau einer Ersatzantenne fuer DB0ZM → DM0VK (die alte DARC Linkeinheit „klein“ ist leider abgesoffen) neue Erkenntnisse bzgl. Abschirmungen zwischen Linkeinheiten sammeln können. Getestet wurden ein Mikrotik QRT5, ein Mikrotik QRT5 mit Cyberteam QRT Anti-Noise Shield und ein RF-Elements UltraDish TP-400 mit TPA-RBC und Mikrotik RB911G-5HPnD.
Im Bild findet ihr die physikalische Installation (es geht um den zweiten Montagelatz von unten - im Bild mit einem Mikrotik QRT5 mit Cyberteam QRT5 Anti-Noise Shield besetzt) und hier folgend die einzelnen Messwerte im Vergleich:
Gemessene RX-Level am Montageplatz (hier QRT5):
QRT5 ganz oben (oberers Montagerohr): -54 dBm
QRT5 oberhalb des Montageplatz: -40 dBm
QRT5 unterhalb des Montageplatz: -36 dBm
Gemessene RX-Level am Montageplatz (hier QRT5 + Cyberteam QRT5 Anti-Noise Shield):
QRT5 ganz oben (oberers Montagerohr): -59 dBm
QRT5 oberhalb des Montageplatz: -54 dBm
QRT5 unterhalb des Montageplatz: -43 dBm
Gemessene RX-Level am Montageplatz (hier RF-Elements UltraDish TP-400
mit TPA-RBC und Mikrotik RB911G-5HPnD):
QRT5 ganz oben (oberers Montagerohr): -42 dBm
QRT5 oberhalb des Montageplatz: -34 dBm
QRT5 unterhalb des Montageplatz: -23 dBm
73, Jann DG8NGN
News 01/2021
Neues zum Jahreswechsel
Liebe HAMNET-Freunde,
ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! Zum Start ins neue Jahr gibt es gute Neuigkeiten. Im Dezember konnte ich folgenden Text mit der BNetzA und dem Primärnutzer gemeinsam abstimmen:
„Erhöhte Strahlungsleistung für Linkstrecken automatisch arbeitender Stationen“
Für den Betrieb von Linkstrecken automatisch arbeitender Stationen haben sich das DARC Referat VHF/UHF/SHF und das DARC Referat Frequenzmanagement mit der Bundesnetzagentur und dem Primärnutzer der GHz-Bänder auf eine maximal zulässige Strahlungsleistung von 30 dBW ERP geeinigt.
Auf der Webseite des VUS-Referats kann der „Antrag auf eine Rufzeichenzuteilung zum Betrieb einer Amateurfunkstelle gemäß § 13 Abs. 1 AFuV“ der Bundesnetzagentur heruntergeladen werden: https://www.darc.de/der-club/referate/vus/automatische-stationen/#c33304 [3]
Entgegen des Hinweises zur „Strahlungsleistung ERP in dBW“ auf der letzten Seite (Hinweise zum Ausfüllen des Formblatts - Kennzeichnende Merkmale einer Amateurfunkstelle gemäß § 13 Abs. 1 AFuV) ist für Linkstrecken eine Strahlungsleistung bis zu 30 dBW genehmigungsfähig.
Hinweise:
- Eine Linkstrecke wird durch die Angabe der Empfangsstelle des Linkpartners gekennzeichnet und bedarf deshalb der Anträge beider Seiten
- Die Bundesnetzagentur bittet darum, die Anträge zu einer Linkstrecke möglichst zeitgleich (idealerweise in der gleichen Woche) zu stellen
- Wir bitten darum, den Verwaltungsaufwand durch folgende Maßnahmen gering zu halten:
- Erhöhung der Leistung bei Bestandslinkstrecken idealerweise _erst zur nächsten geplanten Verlängerung_, Änderung oder Erweiterung einer Genehmigung
- Genügend Reserve bei der Strahlungsleistung einplanen, so dass eine Genehmigung bei einer Aufrüstung der Linkstrecke nicht gleich wieder geändert werden muss
Planung der Reserve am Beispiel einer HAMNET-Linkstrecke:
Für die Strahlungsleistung sind die Ausgangsleistung der Linkeinheit und der Gewinn der genutzten Antenne ausschlaggebend.
Ausgangsleistung der Linkeinheit:
Wir nehmen für typische Linkeinheiten 30 dBm bzw. 0 dBW
Ausgangsleistung als Maximum an (in der Praxis wird das Maximum zwar nur
selten erreicht, da bei dem von uns gewünschten höherwertigen
Modulationsverfahren die Endstufe nicht mehr im linearen Bereich
arbeiten würde und die Ausgangsleistung von der Linkeinheit automatisch
um bis zu 4 dB reduziert wird, aber mit dem Maximalwert bleibt man auf
der sicheren Seite).
Gewinn der genutzten Antenne:
Unter dem Strich bleibt als begrenzender Faktor einer Linkstrecke der
für die Antenne zur Verfügung stehende Platz. Für den Durchmesser eines
Parabolspiegels auf 5750 MHz kann man bei 15 cm etwa 17 dBi, bei 30 cm
etwa 23 dBi und bei 60 cm etwa 29 dBi Antennengewinn annehmen [1]. Es
sollte nun jeder selbst abschätzen, welche maximale Antennengröße für
die Linkstrecke langfristig zum Einsatz kommen wird.
Der gesuchte Wert für die Strahlungsleistung zum Eintragen in das Formular ist schnell ermittelt: 0 dBW Ausgangsleistung der Linkeinheit + Antennengewinn in dBd [2]
„Good link“ wünscht Jann Traschewski, DG8NGN (DARC Referent VHF/UHF/SHF)
[1] https://www.rfwireless-world.com/calculators/parabolic-dish-antenna-calculator.html
[2] Antennengewinn in dBd = Antennengewinn in dBi - 2,15 dB
[3] Antragsformular und Rechenbeispiele: https://www.darc.de/der-club/referate/vus/automatische-stationen/#c33304
Ich habe die Weihnachtszeit genutzt und Rechenbeispiele für im HAMNET genutzte Komponenten (Ergebnis in ERP) erstellt:
Mikrotik: OmniTIK 5 (360°) 30 dBm + 8 dBi = 0 dBW + 6 dBd = 6 dBW SXTsq Lite5 (23°) 25 dBm + 16 dBi = -5 dBW + 14 dBd = 9 dBW SXT SA5 (90°) 30 dBm + 14 dBi = 0 dBW + 12 dBd = 12 dBW SXTsq 5 High Power (23°) 28 dBm + 16 dBi = -2 dBW + 14 dBd = 12 dBW DISC Lite 5 (12°) 25 dBm + 21 dBi = -5 dBW + 19 dBd = 14 dBW mANTBox 15s (120°) 31 dBm + 15 dBi = 1 dBW + 13 dBd = 14 dBW SEXTANT G (17°) 30 dBm + 18 dBi = 0 dBW + 16 dBd = 16 dBW LHG 5 (7°) 25 dBm + 25 dBi = -5 dBW + 23 dBd = 18 dBW mANTBox 19s (120°) 31 dBm + 19 dBi = 1 dBW + 17 dBd = 18 dBW LHG HP5 (7°) 28 dBm + 25 dBi = -2 dBW + 23 dBd = 21 dBW QRT5 (11°) 30 dBm + 24 dBi = 0 dBW + 22 dBd = 22 dBW LHG XL HP5 (6°) 28 dBm + 27 dBi = -2 dBW + 25 dBd = 23 dBW DynaDish 5 (8°) 31 dBm + 25 dBi = 1 dBW + 23 dBd = 24 dBW BaseBox 5 + mANTBox30 (3°) 30 dBm + 30 dBi = 0 dBW + 28 dBd = 28 dBW Ubiquiti: loco M5 = 23 dBm + 13 dBi = -7 dBW + 11 dBd = 4 dBW loco AC = 25 dBm + 13 dBi = -5 dBW + 11 dBd = 6 dBW NanoStation AC = 25 dBm + 16 dBi = -5 dBW + 14 dBd = 9 dBW NanoBeam M5 16 = 26 dBm + 16 dBi = -4 dBW + 14 dBd = 10 dBW NanoStation M5 = 27 dBm + 15 dBi = -3 dBW + 13 dBd = 10 dBW NanoBeam AC Gen2 = 25 dBm + 19 dBi = -5 dBW + 17 dBd = 12 dBW NanoBeam M5 19 = 26 dBm + 19 dBi = -4 dBW + 17 dBd = 13 dBW PowerBeam M5 300 ISO = 24 dBm + 22 dBi = -6 dBW + 20 dBd = 14 dBW PowerBeam AC 300 ISO = 25 dBm + 22 dBi = -5 dBW + 20 dBd = 15 dBW airGrid HP5 23 25 dBm + 23 dBi = -5 dBW + 21 dBd = 16 dBW LiteBeam M5 = 25 dBm + 23 dBi = -5 dBW + 21 dBd = 16 dBW LiteBeam AC Gen2 = 25 dBm + 23 dBi = -5 dBW + 21 dBd = 16 dBW PowerBeam M5 300 = 26 dBm + 22 dBi = -4 dBW + 20 dBd = 16 dBW PowerBeam M5 400 ISO = 24 dBm + 25 dBi = -6 dBW + 23 dBd = 17 dBW PowerBeam AC Gen2 = 24 dBm + 25 dBi = -6 dBW + 23 dBd = 17 dBW PowerBeam AC Gen2 ISO = 24 dBm + 25 dBi = -6 dBW + 23 dBd = 17 dBW PowerBeam AC 500 ISO = 22 dBm + 27 dBi = -8 dBW + 25 dBd = 17 dBW PowerBeam AC 400 ISO = 25 dBm + 25 dBi = -5 dBW + 23 dBd = 18 dBW LiteBeam AC Gen2 LR = 25 dBm + 26 dBi = -5 dBW + 24 dBd = 19 dBW PowerBeam M5 400 = 26 dBm + 25 dBi = -4 dBW + 23 dBd = 19 dBW airGrid HP5 27 25 dBm + 27 dBi = -5 dBW + 25 dBd = 20 dBW PowerBeam M5 620 = 24 dBm + 29 dBi = -6 dBW + 27 dBd = 21 dBW
Alles Gute für 2021 im Namen der IP-Koordination DL wünscht, Jann, DG8NGN
News 09/2020
Re: HAMNET auf 70-cm und andere Bänder - Sachstand
Liebe HAMNET-Community,
ich möchte den ersten Punkt meiner „HAMNET auf 70-cm“-Zusammenfassung vom April 2019 nochmal aufgreifen (siehe unten).
Chris, DL1COM, und ich konnten Lukas Ostendorf vom Institut für vernetzte Systeme der RWTH Aachen als Masterand für die SDR-basierte Eigenentwicklung gewinnen.
Wir gratulieren Lukas herzlich zu seiner sehr gut benoteten Masterarbeit und freuen uns heute, seine Arbeit und weiteres Material publizieren zu können: https://hnap.de/2020/09/08/master-thesis-released.html
Mit HNAP4PlutoSDR ist neben NPR eine weitere Lösung für den Breitbandkanal auf 70-cm entstanden. Derzeit befassen sich einige Funkamateure mit der Signalverstärkung und der Überbrückung größerer Distanzen. Die aktuellen Entwicklungen werden hauptsächlich über eine Telegram-Chatgruppe geteilt: https://t.me/hamnet_access_protocol
Wir freuen uns über weitere Beteiligungen und hoffen, bald ein nachbausicheres Komplettsystem für den Einsatz in der Praxis zur Verfügung zu haben.
73, Jann DG8NGN
News 01/2020
HamnetDB - BGP-Monitoring
Hallo zusammen im neuen Jahr,
zum Jahreswechsel hat die Monitoring-Plattform gelernt, wie die BGP-Peering-Informationen von den BGP-Routern (Mikrotik) im HAMNET eingesammelt werden können (Mikrotik API). Diese Informationen können nun über den Layer „Hamnet BGP“ auf der HamnetDB-Karte eingeblendet werden.
Die Darstellung der BGP-Verbindungen ist nach der Einführung der Feldstärkenerfassung eine konsequente Weiterentwicklung, um das Netz für die Endnutzer transparenter zu gestalten. Sie soll es ermöglichen, den zu erwartenden Pfad einer Wegeverfolgung (Ansicht über die HamnetDB-Karte) mit dem tatsächlich beobachteten Pfad zu vergleichen (Pfadbestimmung mittels Traceroute). Alle Diskrepanzen zwischen Erwartung und Beobachtung sollten sich technisch erklären und hoffentlich beheben lassen. Des Weiteren können instabile BGP-Linkverbindungen erkannt werden (siehe Anhang Seite 2).
Damit das BGP-Monitoring möglichst flächendeckend abgebildet wird, wäre es super, wenn ihr euren lokalen BGP-Router entsprechend konfiguriert (siehe https://hamnetdb.net/docu/HamnetDB%20-%20BGP-Monitoring.pdf). Es ist auf einer Linkstrecke ausreichend, wenn einer der beiden BGP-Router passend konfiguriert ist. Man kann daher auf die Konfiguration eines BGP-Routers _an einem Endpunkt_ im HAMNET verzichten.
Wir planen derzeit für eingeloggte HamnetDB-Nutzer eine grafische Traceroute-Funktioniltät auf der HamnetDB-Karte zu realisieren. Entgegen dem angehängtem Dokument wird der User „monitoring“ für dieses Feature noch das Gruppenrecht „test“ benötigen (nur für den Startpunkt der Traceroute-Funktioniltät). Wer seine Router nicht doppelt anfassen möchte, der kann das Gruppenrecht „test“ dem Nutzer „monitoring“ bereits mitgeben (siehe Seite 3 bzw. 6 im Anhang). Laut Mikrotik Wiki ist das Gruppenrecht „test“ wie folgt definiert: „policy that grants rights to run ping, traceroute, bandwidth-test, wireless scan, snooper and other test commands“. Die im Dokument beschriebene Konfiguration lässt den Zugriff auf den Router nur durch die Monitoring-Plattform zu.
Viel Spass,
Jann, DG8NGN
Kurt, DJ3MU
Lucas, OE2LSP
News 11/2019
HAMNET-Zugang auf 70-cm – Automatische Stationen
Liebe HAMNET-Community,
die Bemühungen zur Aktivierung des Breitbandkanals 439,700 MHz (Oberband) und 434,900 MHz (Unterband) mit jeweils 200 kHz Bandbreite für den Einstieg ins HAMNET tragen langsam Früchte.
Guillaume, F4HDK, hat mit seinem Projekt „NPR – New Packet Radio“ (https://hackaday.io/project/164092-npr-new-packet-radio) eine erste Lösung für den Einstieg ins HAMNET auf 70-cm entwickelt. Das DARC VHF/UHF/SHF-Referat hat in den letzten Monaten eng mit Guillaume bzgl. unserer Systemanforderungen zum Einsatz an automatisch arbeitenden Stationen (200 kHz Bandbreite + getrennte Sende-/Empfangsfrequenz) zusammengearbeitet. Diese werden mit der neuesten Beta-Firmware vom 20.10.2019 erfüllt. Das System wurde auf den Zielfrequenzen letzte Woche an einem HAMNET-Knoten mit drei aktiven Clients erfolgreich getestet.
Für den Einsatz von NPR an automatisch arbeitenden Stationen bedarf es in Deutschland wie üblich einer Genehmigung nach §13 der Amateurfunkverordnung. Das DARC VHF/UHF/SHF-Referat hat die Rahmenparameter zur Nutzung von NPR auf 439,700 MHz und 434,900 MHz mit der Bundesnetzagentur diskutiert und abgestimmt. Wir werden dabei auf den Einsatz von Schutzzonen (ähnlich wie bei APRS 144,8 MHz) verzichten, was sicher weiterer Erläuterungen bedarf:
Obwohl wir in Deutschland das gesamte 10 MHz Spektrum des 70-cm Amateurfunkbandes für unsere Anwendungen nutzen können, stehen uns aktuell für den Einstieg ins HAMNET an automatisch arbeitenden Stationen nur die Frequenzen 439,700 MHz (+/- 100 kHz) und 434,900 MHz (+/- 100 kHz) zur Verfügung. Auch wenn der Betrieb in simplex mit zwei Frequenzen attraktiv erscheint, so spricht doch einiges für den Betrieb in duplex.
Zum einen möchte man ein System zum Einstieg ins HAMNET an typischen HAMNET-Knoten einsetzen. Dort befindet sich aber in der Regel bereits Bestandsinfrastruktur in Form von 70-cm Anwendungen (Relaisfunkstellen oder/und Funkruf), welche im Oberband (438-440) senden und im Unterband (430-432) empfangen. In den meisten Fällen ist es daher schwierig eine ausreichende HF-Entkopplung zu realisieren (434,900 MHz HAMNET-TX schwierig vom Relais-RX zu entkoppeln und 439,700 MHz HAMNET-RX noch viel schwieriger vom Relais-TX bzw. POCSAG zu entkoppeln).
Zum anderen erwarten wir eine hohe Dichte von HAMNET 70-cm Einstiegspunkten, die sich im Simplex-Betrieb häufig gegenseitig hören würden (HAMNET-Knoten haben in der Regel gute Standorte und oft freie Sicht zueinander). Die Zielgruppe der HAMNET 70-cm Nutzer sind aber genau diese, welche aufgrund der fehlenden Sichtverbindung zum HAMNET-Knoten (in der Regel nutzt man bei bestehender Sicht das 13-cm- oder 6-cm-Band) auch nicht die stärksten Signale abliefern werden. Durch den Einsatz beider Frequenzen werden HAMNET-Knoten die Aussendungen der Nutzer nicht beeinträchtigen.
Ein vollduplexfähiger HAMNET-Knoten bietet auch die Chance, den Datenfluss vom Knoten zum Nutzer zu optimieren. Während der HAMNET-Knoten an einen typischerweise halbduplexfähigen Nutzer sendet, kann zeitgleich ein anderer Nutzer Daten zum HAMNET-Knoten abliefern. Im Oberband kann der HAMNET-Knoten permanent getastet bleiben, so dass keine Übertragungsgeschwindigkeitseinbußen durch Umschaltzeiten entstehen. NPR ist aktuell in der „Master“-Version (HAMNET-Knoten) nur halbduplexfähig (Vollduplexfähigkeit ist in Vorbereitung).
Nachdem wir nur einen Duplex-Kanal für den Einstieg ins HAMNET auf 70-cm haben, ist davon auszugehen, dass beim Einsatz von Schutzzonen einige Standorte nicht aktiviert werden könnten. Interessen und Möglichkeiten der Funkamateure sind im permanenten Wandel, aber das „First Come – First Served“-Prinzip bei der Ausstellung von Genehmigungen durch die Bundesnetzagentur gepaart mit den nachvollziehbaren „Hortungsverhalten“ der verantwortlichen Funkamateure von automatisch arbeitenden Stationen resultiert in einer stark reduzierten Flexibilität und ineffizienter Frequenznutzung innerhalb unseres Experimentalfunkdienstes.
Wir setzen bei der Abkehr von Schutzzonen darauf, dass die Community im Eigeninteresse die Umsetzung von HAMNET-Einstiegen im 70-cm-Band optimiert und fordern (besonders im Kollisionsfall) von den Nutzern den Einsatz von Richtantennen ein, um die Beeinflussung auf ein Minimum zu reduzieren. Vom Nutzer ist die Ausgangsleistung so zu begrenzen, dass der HAMNET-Knoten die ausgesendeten Pakete (auch bei Fading) gerade noch zuverlässig dekodieren kann. Bei der HAMNET-70-cm-Planung innerhalb einer Region können die Betreiber von HAMNET-Knoten durch geeignete Wahl der Antennenpolarisation für eine bessere Entkopplung an den Rändern des Versorgungsbereiches einzelner Standorte sorgen.
Zuletzt möchten wir noch darauf hinweisen, dass langfristig bei der Bundesnetzagentur die Gebühren für die Koordinierung von automatisch arbeitenden Stationen aufwendungsbezogen in Rechnung gestellt werden (derzeit haben wir noch die einmalige Gebühr von 200,- € pro Station mit anschließender Änderungs-„Flatrate“). Ohne Schutzzonen gibt es keine Koordinierung und damit keine Gebühren für die Koordinierung.
Der Einstieg ins HAMNET war bisher in vielen Fällen mangels direkter Sicht nicht möglich. Mit der Aktivierung von HAMNET im 70-cm-Band soll diese Lücke geschlossen und möglichst vielen OMs und YLs der Einstieg ermöglicht werden.
Beantragung eines HAMNET-Einstiegs im 70-cm-Band: Das digital ausfüllbare Formular der Bundesnetzagentur kann auf den Seiten des DARC VHF/UHF/SHF-Referats heruntergeladen werden: https://www.darc.de/der-club/referate/vus/automatische-stationen/#c33304 (Antrag auf eine Rufzeichenzuteilung zum Betrieb einer Amateurfunkstelle gemäß § 13 Abs. 1 AFuV)
Der Antrag wird wie folgt ausgefüllt: Betriebszweck: HAMNET-Digi Sendefrequenz MHz: 439,7 Empfangsfrequenz MHz: 434,9 Kanal: leer lassen Strahlungsleistung ERP in dBW: 11,76 (maximal) Sendeart: F1D Bandbreite kHz: 200 Datenrate kBit/s 200 Sendeantenne Pol: H oder V Radius Versorgungsgebiet: je nach Schätzung Nutzungszeit: 1
Bestands-Genehmigungen: Es gibt noch Hand voll Bestands-Genehmigungen für AX.25 basierte Packet-Radio Nutzereinstiege mit 76800 Baud (in der Regel mit „horizontaler Polarisation“, „76800 Baud“ und „Digi“ genehmigt). Soll die Genehmigung von „Digi“ zu „HAMNET-Digi“ zur Nutzung mit NPR umgeschrieben werden, so reicht ein kurzer Hinweis an die Bundesnetzagentur (der Betrieb kann daraufhin sofort erfolgen). Dies wird bei der BNetzA vermerkt und bei der nächsten Verlängerung der Genehmigung gleich passend als „HAMNET-Digi“ ausgestellt.
Hinweise zur Einbindung an einem HAMNET-Knoten: Das Modem kann in die bestehende User-Bridge vom HAMNET-Knoten mit eingebunden werden. Langfristig plant die IP-Koordination DL spezielle IP-Ressourcen fuer NPR bereit zu stellen (damit man bereits an der IP-Adresse erkennt, ob einem Teilnehmer nur wenig Bandbreite zur Verfuegung steht – vgl. 44.130.32.0/19 für Packet Radio).
Zu guter Letzt noch ein Dankeschön an Martin, DL4ZX (ex-DL2ZBN), und Alexander, DL8AAU, die damals mit ihrem Projekt „70cm BreitbandTRX“ (http://www.liebeck.de/70_breit/70cm_him.htm) das Frequenzpaar für Breitbandanwendungen im Bandplan gesichert haben. Der Dank gebührt ebenso allen Mitgliedern des damaligen DARC VHF/UHF/SHF-Referats, die uns das Spektrum für diese Anwendung erkämpft haben.
Vielen Dank auch an unser zuständiges Vorstandsmitglied (Christian, DL3MBG), welches die ungeplanten zusätzlichen Kosten der Evaluierung und Aufbereitung von NPR unkompliziert geregelt hat.
Wir wünschen allen OMs und YLs viel Erfolg beim Einstieg ins HAMNET auf 70-cm!
Jann Traschewski, DG8NGN
News 03/2019
Erfahrungsbericht Abschirmung (Sleeve-Kit) Teil 1
Hallo zusammen,
Dieter, DG2NBN, und ich hatten letzten Samstag einen 16h-Einsatz an DB0ZB und haben unter anderem an zwei Mikrotik mANT30 Antennen die Sleeve-Abschirmungskits (https://mikrotik.com/product/Sleeve30) angebracht.
Hier folgend die einzelnen Messwerte im Vergleich:
Gemessene RX-Level an unterer Antenne (Ausgangszustand):
Antenne Mitte: -18dBm
Antenne Oben: -25dBm
Gemessene RX-Level an unterer Antenne (Sleeve-Kit unten angebracht):
Antenne Mitte: -35dBm
Antenne Oben: -31dBm
Gemessene RX-Level an oberer Antenne (nur Sleeve-Kit unten angebracht):
Antenne Mitte: -23dBm
Antenne Unten: -31dBm
Gemessene RX-Level an oberer Antenne (Sleeve-Kit oben&unten angebracht):
Antenne Mitte: -29dBm
Antenne Unten: -44dBm
Knapp 20dB mehr Entkopplung zwischen der oberen und unteren Antenne, wenn an beiden die Sleeve-Kits angebracht wurden (der Winkel zwischen den Strahlungsrichtungen ist ca. 90°).
73, Jann DG8NGN